Trier erneut als Fairtrade-Stadt ausgezeichnet

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Als erste Stadt in Rheinland-Pfalz wurde Trier im Mai 2010 mit dem Titel „Fairtrade-Stadt“ ausgezeichnet. Jetzt wurde der Titel erneut vom Verein TransFair für die nächsten beiden Jahre verliehen.

Mittlerweile gibt es rund 690 Fairtrade-Städte in Deutschland. Die Auszeichnung würdigt den Einsatz von Initiativen, Einzelhändlern, Gastronomen und des Rathauses für den Verkauf von Produkten, die den Produzenten in Ländern des globalen Südens gerechte Preise und soziale Arbeitsbedingungen ermöglichen. Als Fairtrade-Town steht Trier in einer Reihe mit Metropolen wie London, Rom und San Francisco.

Wer sich Fairtrade-Stadt nennen möchte, muss verschiedene Kriterien erfüllen, die das kommunale Engagement für den fairen Handel widerspiegeln: Neben einem offiziellen Ratsbeschluss ist eine Steuerungsgruppe notwendig, die Aktivitäten vor Ort koordiniert. Als Stadt mit mehr als 100.000 Einwohnern müssen in Trier mindestens 21 Geschäfte des lokalen Einzelhandels sowie elf Cafés und Restaurants wenigstens zwei Produkte aus fairem Handel anbieten. Auch in öffentlichen Einrichtungen wie Schulen, Vereinen und Kirchen sollen Produkte aus fairem Handel verwendet und der Gedanke des fairen Handels verankert werden. Zusätzlich sollen die Städte Bildungsaktivitäten zum Thema fairer Handel sowie medienwirksame Aktionen umsetzen.