Weihnachtsmarkt in Trier setzt 2G-Regelung um

© Trierer Weihnachtsmarkt

Der große Corona-Krisenstab der Stadt Trier aus zahlreichen Ämtern mit Beteiligung von Gesundheitsamt, den beiden großen Trierer Kliniken, der Polizei und Wissenschaftlern der Universität Trier hat sich in dieser Woche zur Bewertung der aktuellen Corona-Lage getroffen.

Die Teilnehmer waren sich einig, dass die Inzidenz in Trier zwar im Vergleich zu anderen Kommunen derzeit relativ niedrig ist, man sich dadurch aber nicht in falscher Sicherheit wiegen darf. In Trier habe man mehrfach erlebt, dass die Entwicklungen in der Pandemie einfach nur „nachlaufen“, der Trend mit den stark ansteigenden Zahlen also unweigerlich auch in Trier ankommen werde. Die Lage sei ernst, das betonten alle Beteiligten. Deshalb soll mit Maßnahmen auch nicht abgewartet werden, bis die Zahlen weiter in die Höhe gehen.

Im Bezug auf den anstehenden Trierer Weihnachtsmarkt heißt das: Die Stadtverwaltung war stets in engem Kontakt mit der Veranstalterin, der ARGE Trierer Weihnachtsmarkt. Diese hatte bereits ein 2G-Konzept vorbereitet. Nach erneuten Gesprächen am heutigen Vormittag hat sich die Veranstalterin bereit erklärt, aufgrund der angespannten Lage das 2G-Konzept umzusetzen.

Sollte es nach der für Donnerstag geplanten Ministerpräsidenten-Konferenz keine widersprechenden, bundesweit geltenden Einschränkungen geben, kann der Weihnachtsmarkt also auf Domfreihof und Hauptmarkt wie ursprünglich geplant mit Abtrennung und Eingangskontrolle für Geimpfte und Genesene stattfinden. Im Vergleich zum „normalen“ Weihnachtsmarkt in Nicht-Corona-Zeiten wurde ohnehin schon die Zahl der Stände von 90 auf 60 bei gleicher Fläche reduziert. Es gibt kein Bühnenprogramm und auch keinen Stand mit Innengastronomie.

Oberbürgermeister Wolfram Leibe und Ordnungsdezernent Ralf Britten: „Wir begrüßen, dass Frau Bruch von der ARGE Trierer Weihnachtsmarkt auf den Vorschlag der Verwaltung eingegangen ist und 2G als wichtige Präventionsmaßnahme zum Schutz der Bürgerinnen und Bürger umsetzt. Ihr verantwortungsvolles Handeln ist für uns auch Zeichen der guten und langjährigen Zusammenarbeit.“


17. November 2021