Vorerst kein Sonntags-Shopping

Um Einzelhandel und Gastronomie zu unterstützen, forderte die CDU- Fraktion verkaufsoffene Sonntage – die aktuell nicht zulässig sind – dennoch zu ermöglichen. Im Stadtrat konnte sich die Fraktion damit nicht durchsetzen. Der Antrag wurde abgelehnt.

Jörg Reifenberg begründete den Vorschlag der CDU-Fraktion mit den extremen Auswirkungen, mit denen die Coronakrise die Wirtschaft trifft. „Der innerstädtische Einzelhandel ist in großem Maße betroffen. Auch in Trier sind einige Unternehmen in Schieflage geraten." Es gelte zu verhindern, dass die Umsätze in den Online-Handel abwandern, so Reifenberg. „Die Umsatzeinbußen lassen sich nicht durch den regulären Betrieb kompensieren. Der Einzelhandel benötigt dringend zusätzliche Umsätze durch vier verkaufsoffene Sonntage", so die Argumentation der CDU. Problem hierbei: Sie dürfen nur mit einem Anlassbezug stattfinden, das heißt, die Innenstadt muss in Zusammenhang mit einer Großveranstaltung ohnehin belebt sein. Da dies in der aktuellen Lage rechtlich nicht möglich ist, forderte die CDU in ihrem Antrag OB Wolfram Leibe auf, Gespräche mit der Landesregierung zu führen, mit dem Ziel, rechtssichere Sonntagsöffnungen zu ermöglichen.